In den Usambara-Bergen, Teil 4

Der Samstag war unser “Wandertag”. Früh um 7:30 Uhr zogen wir in einer Gruppe von 12 Personen inklusive Führer los. Unser Ziel war eine Rund-Wanderung zu einem Aussichtspunkt im Magamba Forest, auf ca. 1850m ü. NN gelegen. Dabei durchstreiften wir einige kleine Dörfer und landwirtschaftlich genutzte Berghänge sowie Teile des unter Schutz stehenden Regenwaldes. Ein erlebnisreicher, aber auch anstrengender Tag. Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zurück und verbrachten den Rest des Tages entspannt in der milden Sonne und dem angenehmen Klima des Irente Biodiversity Reserve.

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Blick auf Lushoto_DSC0105-1 Einladung zur Rast, in einem kleinen Dorf unterwegs…_DSC0115-1 _DSC0122-1 _DSC0126-1

Am Sonntag, nach dem obligatorischen “kräftigen” Frühstück, hieß es Abschied nehmen von der Irente Farm. Diesmal verzichteten wir auf die Fahrt im Konvoi und so waren Rosi, Stephen – ein Volontär aus den USA – und ich gegen 10:00 Uhr unterwegs auf der steilen Bergstrasse, als uns in einer engen Kurve einer dieser großen Busse entgegenkam, seitlich den Fahrweg schnitt und rammte. Diese Busse sind immer mit einer rücksichtslosen Fahrweise und einer erstaunlichen Geschwindigkeit unterwegs. Es gab einen lauten “Rumms” und der Schreck fuhr uns in die Glieder. Glücklicherweise waren wir mit unserem Auto auf der Bergseite unterwegs und so ein Toyota Landcruiser steckt einiges weg. Die Begutachtung ergab tatsächlich nur einige sehr leichte Schrammen an unserem Auto, während der Bus einige Beulen an der Seite davontrug. Nach einigen Ermahnungen von mir an den Busfahrer fuhren wir dann vorsichtig weiter.

Wieder auf der Hauptstrasse Richtung Moshi unterwegs, stoppte uns nach einem Überholmanöver bei der Ortschaft Bulko die Polizei. Es kostete mich einige Überredungskunst, doch schließlich ließ man uns mit einem Bußgeld von 10.000 Tsh (ca. 5 EUR) weiterfahren, nachdem man zunächst 20.000 Tsh forderte. Da ich aber auf einer Quittung bestand, gab sich der Polizist (er behauptete er sei mein Freund) mit den 10.000 Tsh – ohne Quittung – zufrieden… 😉

Ohne weitere “Abenteuer” trafen wir glücklich gegen 14:00 Uhr wieder in Moshi ein. Home, sweet home! Den Rest des Sonntages erholten wir uns im trauten “Heim”.

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Über Klaus

EH Tanzania
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