Kilimanjaro Besteigung – (m)ein Versuch

Vorwort
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Nach langer Planung und Vorbereitung war es endlich so weit: Am 11.06.2011 starteten Elias und ich – mit Afromaxx als Tour-Operator – zu unserer gemeinsamen Kilimanjaro Besteigung. Auch für Yvonne begann an diesem Tag ihre Kilimanjaro-Expedition. Da sie für den Aufstieg die Marangu-Route und ein anderes Safari-Unternehmen (Moja-Travel) gewählt hatte, trennten sich am Abend zuvor unsere Wege.

Elias und ich hatten die Lemosho-Route gewählt. Während wir also von Westen aus den Berg in Angriff nehmen wollten, würde Yvonne von Osten aus unterwegs sein. Es gab eine kleine Chance, sich vielleicht auf dem Gipfel zu treffen…

Tag 1
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Aber der Reihe nach: Um kurz nach acht Uhr morgens holte uns das Team von Afromaxx direkt vor unserem Haus ab. Drei Fahrzeuge fuhren im Konvoi die Zufahrt hinunter. Madeleine – Chefin von Afromaxx – war persönlich mitgekommen um uns zu begrüßen und gleich wieder zu verabschieden. Zusammen mit Jackson, unserem Tour-Guide, den Trägern („Porter“), zweiter Tourführer, Koch und Fahrer zählte unsere Gruppe mehr als ein dutzend Leute. Der Abschied von Rosi viel schwer, doch zumindest ich sollte sie schneller wiedersehen als geplant. Acht Tage mit sieben Bergübernachtungen hatten wir für unsere Besteigung vorgesehen.

Schnell war unsere Ausrüstung verstaut und dann ging die Fahrt auch schon los. Von Moshi aus fuhren wir auf der Hauptstraße Richtung Arusha bis Boma Ng`ombe. Dort bogen wir ab nach Norden, Richtung Sanya Juu. Hier machten wir eine erste Rast, denn viele Träger hatten noch nichts gefrühstückt. Das wurde hier an einem landestypischen Imbiss nachgeholt. Außerdem wurden letzte Einkäufe – Fleisch und frisches Obst und Gemüse – für unsere Verpflegung erledigt. Elias und ich nutzen die Gelegenheit uns ein wenig umzusehen.

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Schnell war Elias von einer großen Schar Kinder umringt, die sich immer wieder gerne von ihm fotografieren ließen. Wenn er ihnen dann die Aufnahmen auf dem Monitor der Kamera zeigte, waren sie ganz begeistert. „Mimi hapa!“ – „Da bin ich!“ – riefen sie erfreut aus, wenn sie sich auf dem Bildschirm erkannten. Von einer Kindertraube umringt gelang es Elias nur mit Mühe, wieder ins Auto zu steigen.

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Kurz hinter Sanya Juu geht die Asphaltstraße in Piste über. Die Fahrt ging nun durch die offene Maasai-Steppe, wobei wir rechter Hand unser Ziel, den Kilimanjaro, im Morgendunst erstmals erblickten.

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Nach zirka einer halben Stunde erreichten wir den Abzweig zum Nationalpark, wobei wir zunächst in den National Forrest gelangten. Schon hier muss man an einem Gate eine Gebühr für die Weiterfahrt bezahlen. Der Wald ist einerseits geschützt, wird aber auch zur Holzproduktion nachhaltig genutzt. Man sieht gerodete Flächen und Flächen mit jungem, wieder aufgeforstetem Baumbestand. Der einheimischen Bevölkerung erlaubt man auf den gerodeten, sehr fruchtbaren Flächen vorübergehend den Landbau. Gerade war die Kartoffelernte im Gange. Immer wieder entdeckten wir schwarz-weiße Colobus-Affen, die ihren Anteil an den leckeren Erdäpfeln genüsslich verzehrten.

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Bald darauf erreichten wir das Londorossi Gate, unseren Zugang zum Kilimanjaro Nationalpark. Schon mehrere Safari-Fahrzeuge und ein Tourbus warteten auf dem Parkplatz. Nicht nur, dass man sich als Kilimanjaro-Besteiger registrieren und die Parkgebühr entrichten muss, hier beginnt eine länger dauernde Prozedur bei der alles Gepäck ausgelegt, umgepackt und gewogen wird. Dabei wacht ein Nationalpark-Beamter darüber, dass kein Gepäckstück mehr wiegt als einem Träger erlaubt ist zu tragen. Alle Träger stellen sich dazu mit ihren Lasten in eine Reihe vor einer Waage auf und mit kritischen Blicken und lautstarken Kommentaren wird jedes Gepäckstück gewogen.

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Schließlich waren alle Formalitäten erledigt, das Gepäck neu verstaut und wir begaben uns auf die letzte Etappe, zum Startpunkt der Lemosho-Route. Die Fahrt ging wieder zum Tor hinaus und auf eine schmale Nebenpiste. An einem Abzweig hielten wir erneut an und warteten auf den Kleinbus mit unseren Trägern. Zwei von ihnen stiegen zu uns in unser Allradfahrzeug, zusammen mit noch etwas Gepäck. Das war notwendig, denn die Piste wurde immer enger, steiler und schlammiger, zu guter letzt wirklich nur noch für Allradfahrzeuge befahrbar. Fünfhundert Meter vor dem offiziellen Startpunkt gab es auch für uns kein Durchkommen mehr. Daniele, unser Fahrer, erspähte eine Stelle zum Wenden. Dort stiegen wir endgültig aus. Alles Gepäck wurde abgeladen und der Rangerover machte sich auf seinen Weg zurück nach Moshi. Einige Kilometer zuvor war es uns geglückt unterwegs einen liegengebliebenen Tourbus zu umfahren. Die Träger machten sich gerade samt Gepäck von dort zu Fuß auf den Weg. So würde es auch unseren restlichen Trägern mit ihrem Kleinbus ergehen, deshalb würden wir im ersten Camp vor ihnen eintreffen.

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Nach einer kräftigenden Mahlzeit aus unserer Afromaxx-Lunchbox starten wir gegen 14:00 Uhr unseren Aufstieg. Wir waren ja nun mitten im tropischen Regenwald, schon auf einer Höhe von ca. 2380m ü.NN. Das Wetter war sonnig und warm, der immergrüne Regenwald schenkte uns Schatten und eine angenehme Temperatur. In gemütlichem Tempo „pole pole“ marschierten wir dahin und genossen die Szenerie. Immer wieder überholten uns Träger verschiedener Tour-Gruppen, mit schier unglaublichen Lasten bepackt. Meist trugen sie einen großen Rucksack geschultert und gleichzeit einen dicken Seesack auf dem Kopf. Niemand fragte jetzt mehr nach dem zulässigen Gewicht für einen Porter.

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Ohne allzu große Anstrengung erreichten wir gegen 17:00 Uhr unser erstes Lager „Mti Kubwa“ (großer Baum). Wenig später trafen unsere restlichen Träger mit all unserem Gepäck ein. Elias und ich hatten ja nur einen leichten Tagesrucksack zu tragen. Die schweren Lasten tragen die Porter. Trotz aller Mühe ist das aber ein begehrter Job, denn der Lohn mitsamt Trinkgeld ist am Ende einer Kilimanjaro-Besteigung hoch. Schnell waren die Zelte aufgebaut und eingerichtet. Umfangreiche und leckere Speisen wurden für uns zubereitet. Um 19:00 Uhr ist es dunkel. Alle verkrochen sich in die Zelte, denn am nächsten Tag stand eine anstrengende Route auf dem Programm.

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Tag 2
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Nach einem erstaunlich guten Schlaf, ausgeruht und mit einem herzhaften Frühstück gestärkt, waren wir schon um 8:30 Uhr wieder unterwegs. Weiter ging es durch den Regenwald, teils steil, teils flach – bergauf und manchmal auch wieder bergab.

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Plötzlich lichtete sich der dichte Wald und wir waren nur noch von mannshohen, dichten Erica-Bäumen umgeben. Der Aufstieg wurde nun steiler und schwieriger. Eine Hügelkuppe nach der anderen galt es zu überwinden, hin und wieder kreuzten kleine Bachläufe.

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Auf halber Strecke zum Camp Shira I lag ein Rastplatz. Gruppen, die an diesem Tag nur bis Shira I wollten, legten hier eine längere Pause ein. Wir wollten aber heute bis Shira II, da war eine lange Pause nicht vorgesehen. Es hieß eine weitere Hügelkette zu erklimmen, steil und sonnig – wir überschritten die Marke von 3500m ü. NN – und ich war schon restlos fertig!

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Vor uns öffnete sich nun das Shira-Plateau und erstmals erblickten wir den Kilimanjaro-Gipfel direkt vor uns. Irgendwo da unten lag Shira I – aber das war ja erst die halbe Tagesetappe. Jackson machte mich auf den „Emergency“-Track aufmerksam, eine gut sichtbare Piste auf der gerade ein Auto eine Staubfahne hinter sich herzog. Jackson erklärte mir, dass dies ein Rettungsweg sei der bis zum Camp Shira II führt. Es wurde wohl gerade jemand gerettet. „Maybe tomorrow it’s me“, meinte ich zu Jackson. „Oh no, Papa!!!“ entgegnete er mir lächelnd…

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Ich war völlig erschöpft und mein Rücken schmerzte, als wir endlich das Lager Shira I erreichten. Schon zuvor hatte Jackson mich von meiner Fototasche erlöst, aber auch meinen Tagesrucksack war ich nun nicht mehr in der Lage zu tragen. Während wir unseren Lunch vertilgten erörterte ich mit Jackson und Elias die Situation. Am liebsten wäre ich in Shira I geblieben um am nächsten Tag irgendwie abzusteigen. Jackson aber überredete mich noch bis Shira II weiterzugehen und dann dort am nächsten Morgen zu entscheiden wie ich weitermachen wolle. Von Shira II aus hat man zum einen wieder eine Mobilfunkverbindung, zum anderen ist man mit 30 Minuten Abstieg am Ausgangspunkt der „Emergency“-Piste. Ich sagte zu, es zu versuchen. Jackson übernahm nun zusätzlich auch noch meinen Tagesrucksack. „No problem“, lächelt er mir zu.

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Zum Glück war der weitere Streckenverlauf nun relativ flach. Die Erica-Bäume machten einer Heide-Moorlandschaft Platz. Erleichtert um mein Gepäck machte mir die Strecke wirklich nicht mehr so viel Mühe.

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Aber mir war schon klar, dass ich meine Belastungsgrenze erreicht hatte. Innerlich hatte ich den Abbruch der Besteigung für mich schon beschlossen. Mit einer letzten Anstrengung erklomm ich den finalen Aufstieg zum Camp Shira II. Schon von weitem hatte man die Hütten erblicken können. Nun, gegen 18:00 Uhr, trafen wir endlich dort ein. Das Lager ist wesentlich größer und war von viel mehr Gruppen besetzt als „Mti Kubwa“, laufen hier doch schon mehrere Aufstiegsrouten zusammen. Auf nunmehr 3900m ü. NN ist man außerdem an der Grenze zu einer weiteren Vegetationszone – der alpinen Steinwüste. Das Lager selbst liegt schon auf nacktem Fels. Ich verspürte keine Anzeichen von Höhenkrankheit, außer zeitweise einem leichten Schwindel. Aber ich war völlig ausgelaugt und fühlte keine Kraft mehr in mir. Für mich würde hier das Ende des Besteigungsversuches sein.

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Plötzlich, ich war gerade im Zelt, rief Elias ich solle sofort herauskommen. Als ich aus dem Zelt blickte, lag der Gletschergipfel des Kilimanjaro im grandiosen Licht der Abendsonne vor uns. Ein erhebender Anblick. Stumm schauten und fotografierten wir, bis es dunkel wurde.

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Tag 3
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Ich schlief schlecht in dieser Nacht, die bitterkalt geworden war. Der ständige leichte Kopfschmerz rührte aber wohl eher von der unbequemen Lage meines Kopfes her als von Anzeichen der Höhenkrankheit. Nach dem Aufstehen gegen 7:00 Uhr (im Lager war es schon eine Stunde früher recht laut geworden), erhielten Elias und ich wieder ein ausgiebiges Frühstück.

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Eine dünne Eisschicht bedeckte das Zelt und die Felsen. Meine Kopfschmerzen waren zwar verschwunden doch ich merkte, dass meine Kondition immer noch am Ende war. Ich würde meine Entscheidung zum Abbruch nicht ändern. Damit würde ich Elias und den anderen auch den Gipfelerfolg sichern. Ein späterer Abbruch wäre mit Sicherheit mit wesentlich mehr Schwierigkeiten und Verzögerungen für alle verbunden.

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So genoss ich einfach noch die herrliche Morgensonne, den phantastischen Aus- und Weitblick auf den fast zum Greifen nahen Kilimanjaro-Gipfel mit seinen markanten Gletschern, auf das sich weit öffnende Shira-Plateau, auf den am Horizont sichtbaren Mount Meru und die tief unter uns liegende dichte Wolkendecke. Natürlich fotografierte ich diese letzten Eindrücke – sie waren für mich der Lohn der Mühen!

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Bald verabschiedete ich mich von Elias, Jackson und dem Rest der Truppe. Ich war sicher: sie würden vom Gipfelerfolg gekrönt werden!

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Wenig später marschierte eine kleine Gruppe hinunter zum „Rettungswagen“, der schon auf uns wartete. Zusammen mit mir verließ eine erkrankte Frau ebenfalls das Lager Shira II. Der Blick zurück war schon etwas wehmutsvoll. Der Blick nach vorne sagte mit: „Rosi wartet auf mich“. Es war gegen 13:00 Uhr an diesem Tag, als ihre erstaunten Blicke die meinen wieder trafen. Wir waren beide in diesem Moment nur noch glücklich!

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Fazit
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Kein Gipfelerfolg – alles umsonst? Nein, so lautet mein Fazit keineswegs! Das Unternehmen war für mich ein echtes Abenteuer, eine tolle Erfahrung und ein herausragendes Erlebnis. Außerdem zeigte es mir die Grenzen meiner körperlichen und psychischen Belastbarkeit klar auf. Ich sehe vieles nun klarer: dass ich bestimmte körperliche Strapazen einfach nicht mehr (freiwillig) ertragen will, dass ich bestimmte hygienische Verhältnisse nicht mehr (freiwillig) auf mich nehmen will und nicht zuletzt, dass ich nicht das „ganz große Abenteuer“ brauche um glücklich zu sein! So viele schöne Seiten des Lebens warten noch auf mich – zusammen mit Rosi möchte ich sie so lange wie möglich genießen.

Nachwort
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Elias produziert über seine Kilimanjaro-Besteigung und seine Erlebnisse in Tansania einen ausführlichen Film in HD-Qualität. Wann und zu welchen Kosten der Film erhältlich sein wird, gebe ich hier im Blog oder gerne auch individuell per Email bekannt.

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Über Klaus

...fast Rentner :)
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7 Antworten zu Kilimanjaro Besteigung – (m)ein Versuch

  1. Axel Müller schreibt:

    Hallo Klaus, vielen Dank für Deinen guten Bericht. Pole, aber nichts zu machen. Ich werde mit meinem Sohn im July meinen Versuch machen, insofern bin ich mehrfach dankbar! Viele Grüße,
    Axel Müller

  2. pitfox schreibt:

    Hallo Klaus, vielen Dank, dass du mich an diesem Erlebnis hast teilhaben lassen. Es muss toll gewesen sein und eine Grenzerfahrung, um die ich dich beneide. Peter

  3. Tom Kunkler schreibt:

    Hallo Klaus,
    habe heute von Madeleine von dem Abbruch gehört. Bei mir war es das erste mal ja auch so, wenngleich doch etwas höher. Aber ich kam wieder … und du? Vielleicht gehen wir doch nochmal zusammen 🙂
    Wir sehen uns.
    Tom

  4. Theo Goedderz schreibt:

    Super Klaus!
    Eine Grenzerfahrung zu machen und sich dabei nochmal neu kennen zu lernen ist sicher das Beste als etwas erzwingen zu wollen oder es gar nicht zu versuchen. Schoener ehrlicher Bericht. Ich habe mir den „Berg“ 2 Jahre lang von unten angeschaut und nie bestiegen, mal sehen!? Liebe Gruesse vom Lake Victoria und ganz herzlich auch an Rosi!
    Theo aus Mwanza

  5. Linnea schreibt:

    hei Klaus, macht aber trotzdem Mut bei meiner aktuellen Planung. Danke Linnea

  6. Hartmut schreibt:

    Hallo Klaus,
    habe Deinen Bericht mit Interesse gelesen. Als passionierter Wanderer und Kletterer weiß ich, dass Umkehren keine Schande ist. Irgendwann und irgendwo stößt jeder an seine Grenzen. Vielleicht klappt es später noch einmal.
    Ich war 1994 auf dem Kibo, über die Marangu-Route. Damals war alles wahrscheinlich noch viel weniger durchorganisiert. Von unten haben wir den Kibo immer nur in Wolken geshen, zur Gipfelstunde hatten wir perfekte Sicht. Eine Stunde später war alles schon wieder zugezogen. Ein wenig Glück gehört eben dazu.
    Ich möchte es aber noch einmal versuchen, vielleicht zu meinem 60-ten…

    Liebe Grüße auch an Rosi
    Hartmut

  7. Salim Mhina schreibt:

    Welcome again Sanya juu Kilimanjaro.1st photo is located in near my home (the house infront of passanger car hice.That area is called MAJENGO in Sanya juu.I liv in this area for so long time.Welcome again Tanzania.

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