Ein kleines Wasserprojekt mit Solarenergie

Es erstaunt mich immer wieder: Nur wenige Meter von der Asphaltstraße entfernt trifft man auf Ansiedlungen ohne Strom und ohne Wasser, hier im Distrikt Mwanga, direkt neben der alten Eisenbahntrasse. Früher erhielten die Bewohner Trinkwasser durch die regelmäßig verkehrenden Zügen. Nachdem der Zugverkehr eingestellt wurde, finanzierte eine Kirchengemeinschaft einen Bohrbrunnen mit einem Wassertank und einer einzigen Zapfstelle. Das System funktioniert mit Solarenergie. Die wenigen Panele auf dem Tank reichen aus, obwohl der Brunnen 80m tief ist. Nun soll das System mit Leitungen in die Dörfer erweitert werden.

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Ein handgeschachteter offener Brunnen, aus dem nur mühsame ein wenig Wasser gefördert werden kann. Die Menschen hoffen auf eine Leitung von dem obigen Solar-Bohrbrunnen.

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“Dörfer” kann man die Ansiedlungen oft eigentlich nicht nennen. Häufig sind es weit verstreut liegende, einzelne Hütten aus Lehmziegeln. An der Straße verkaufen die Frauen Feuerholz und Holzkohle um ein wenig Einkommen zu erwirtschaften, denn die landwirtschaftliche Produktion reicht nur für die eigene Familie. Leider tragen sie mit diesem “Zubrot” auch gleich wieder zur Umweltproblematik bei. Wie kann man diesem Teufelskreis entkommen???

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Über Klaus

EH Tanzania
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