Im Arusha Nationalpark, Tag 1

Bei bestem Wetter fuhren wir morgens um 9:30 Uhr los – in einem großen, vollgepackten Safarifahrzeug von Hope. Zusammen mit unserem Fahrer Lieven waren wir immerhin neun Leute, damit war der Wagen voll besetzt. Kilimanjaro und Mount Meru zeigten sich nahezu wolkenlos am Horizont. Nach einem kurzen Tankstopp erreichten wir nach knapp einer Stunde bereits die Meru View Lodge. Hier bunkerten wir unsere Lunchboxen und verweilten bei einem kühlen Getränk im schönen „Beergarden“. Dazu teilte man uns mit dass wir für die Übernachtung einen „Upgrade“ in die Ngurdoto Lodge erhalten haben. Das hörten wir natürlich gerne, wenngleich auch die Meru View Lodge eine wirklich schöne und gepflegte Anlage ist. Doch wenn man uns für’s gleiche Geld noch etwas mehr Luxus zukommen lassen will…

Gegen 12:00 Uhr erreichten wir den Parkeingang und machten uns gleich an die Rundfahrt. Der Arusha Nationalpark zeichnet sich aus durch seine waldreiche und teils steile Lage auf ca. 1400m ü.NN zwischen den beiden höchsten Bergen Tansanias. Bei klarem Wetter, so wie wir es antrafen, sieht man im Westen den zum Nationalpark gehörenden Mount Meru (4562m ü.NN) emporragen und etwas weiter entfernt im Osten den Kibo-Gipfel des Mount Kilimanjaro (5895m ü.NN).

Gleich zu Beginn sichteten wir in der „Serengeti Ndogo“ (kleine Serengeti) Büffel, Zebras und Giraffen. Dann kehrten wir um und besuchten das kleine, etwas unscheinbare „Ngurdoto Museum“, um anschließend am Rand des Ngurdoto-Kraters beim Buffalo Point unsere Mittagsrast zu halten. Tatsächlich sahen wir im Krater einige Büffel, ansonsten hatten wir bisher im üppigen Regenwald nur mehrfach große Vögel und die hier heimischen schwarz-weißen Colobus-Affen mit ihrem buschigen Fell und den langen weißen Schwänzen erspäht. Diese Affenart ist sehr scheu und hält sich fast ausschließlich auf den Bäumen auf, so dass man schon etwas Glück braucht sie aufzuspüren.Zum Glück hatten wir ja Ina dabei, der die besten Sichtungen gelangen…

Nächste Station waren die Momella-Seen mit ihrer Flamingo-Population. Zur Zeit waren zwar nur einige kleine Gruppen der Vögel zu sehen, doch auf dem Weg sahen wir zahlreiche Wasserböcke (Antilopenart), Zebras und immer wieder Giraffen, deren Population im Park besonders groß ist.

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Am späten Nachmittag hatten wir unsere erste Rundtour beendet und nisteten uns in unserer in herrlicher Parklandschaft eingebetteten Ngurdoto Lodge ein. Jetzt, in der Nebensaison, waren wir die einzigen Gäste. Ein Bad im Pool erfrischte nach der Hitze des Tages. Den Abend beschlossen wir mit einem leckeren 4-Gänge Menü im noblen Restaurant der Lodge.

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Über Klaus

...fast Rentner :)
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