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Toloha ist ein sehr entlegenes Dorf an der Grenze zu Kenia. Bis zur nächsten Asphaltstrasse sind es ca. 25km. Derzeit leben die Bewohner von Toloha hauptsächlich von kleinbäuerlicher Landwirtschaft und Viehzucht. Die trockene, aride Umwelt macht sie zu 100% abhängig von den Regenzeiten und der Verfügbarkeit von Wasser. Immer wiederkehrende Dürren und die weiten Wege zu lokalen Wasserquellen führten zu ärmsten Lebensverhältnissen mit vielen Krankheiten und zur Landflucht.

Mehrere Versuche durch Bohrbrunnen Grundwasserquellen zu erschliessen sind in den vergangenen Jahren immer wieder gescheitert, da kein Wasser gefunden wurde. Auf der anderen Seite bietet das projektierte System mit der Verteilung allein durch Schwerkraft eine kostengünstige und mit geringen Kosten wartbare Alternative.

Im Jahr 2012 führte ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Entwicklungshelfer zusammen mit dem Team des District Water Engineer Office erste Voruntersuchungen für die Erneuerung der Wasserversorgung des Dorfes durch. Die Finanzierung des Projektes war zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Klar war nur, dass die Dorfbewohner es allein aus eigener Kraft nicht schaffen würden. Im Juni 2013 schließlich wurden vor Ort durch ein Team des „Toloha Partnership Project“ zusammen mit den Dorfbewohnern die Eckdaten der Trassenführung bestimmt. Hierzu wurden GPS-Kartierungen von der Quelle bis zum Hochtank durchgeführt und das Leitungssystem dimensioniert. Im Februar 2014 soll mit den ersten Aushubarbeiten durch die Dorfbewohner begonnen werden.

Ziel des Projektes ist es, den Bewohnern des Dorfes Toloha, in Tansania in der Region Kilimanjaro im Distrikt Mwanga gelegen, zu einer lokalen Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu verhelfen und damit eine drastische Verbesserung der Lebens- und Einkommenssituation zu ermöglichen.

Es soll eine ca. 8 km lange Versorgungsleitung von einer Quelle am Fuße der North Pare Mountains bis zu einem Hochtank in der Ebene von Toloha gelegt werden. Von dort aus wird das Wasser zu den verstreut liegenden Gehöften und Viehtränken geleitet. Auch andere Bewohner der Region, wie z.B. die dort lebenden Maasai mit ihren Viehherden, sollen von dem Projekt profitieren. Insgesamt dürften ca. 6000 Menschen von der neuen Wasserleitung versorgt werden können.

Die Dorfgemeinschaft hat bereits eine „Toloha Water Organization“ gegründet und in der Distriktverwaltung registrieren lassen. Diese COWSO (Community Owned Water and Sanitation Organization) wird die Verantwortung für den späteren Betrieb, die Wartung und die Verwendung der Gebühreneinnahmen übernehmen. Entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter der COWSO sind ebenfalls Bestandteil des Projektes.

Mittelfristig soll das Projekt mit seinen Folgeaktivitäten den Bewohnern beim Ausbau der Infrastruktur, bei der Errichtung und dem Unterhalt einer Krankenstation und eines Waisenhauses helfen und weitere Erwerbsquellen erschließen.

Toloha Partnership Projekt

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Über Klaus

...fast Rentner :)
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